Spielen wie in den 80ern mit der mobilen Retrospielekonsole Pandora
Auch wenn immer modernere, neue Spielkonsolen auf den Markt drängen, sehnen sich viele Spielefans in die gute, alte Zeit der 1980er Jahre zurück, als die Spielprinzipien noch überschaubar und die Grafiken noch nicht überrealistisch waren. Mit der Retrospielekonsole Pandora, die als Handheld in der siebten Generation nun frisch auf den Markt kommt, werden Spiele aus den frühesten Generation des Computerspiels nun endlich wieder nutzbar.
Pandora basiert in seinen Grundlagen auf der Linux-Distribution Angström, ist jedoch in vielen Bereichen eigenständig weiterentwickelt worden und präsentiert sich nun in völlig neuem Gewand als Multimedia- und Spielekonsole für den privaten Bedarf. Neben der Entwicklung eigener Spiele für die Pandora, die allesamt im Rahmen von Open-Source-Projekten entstehen, sind es vor allem die vielseitigen Emulator-Funktionen, die Fans der frühesten Spielegeneration aufhorchen lassen dürften.
Erfolgreich umgesetze Emulationen, die aktuellen von Pandora beherrscht werden, gelingen beispielsweise für alte Playstation-, Amiga-, Super NES- oder auch Game-Boy-Spiele. Weitere Emulatoren – beispielsweise für Dreamcast oder Nintendo 64 – sind momentan noch in der Entwicklung und können nach Fertigstellung kostenlos unter der Open-Source-Lizenz für die eigene Pandora heruntergeladen und integriert werden.
Fortan lohnt es sich also wieder, auf dem Speicher oder im Keller nach alten Amiga-Disketten oder Game-Boy-Kasetten zu suchen. Mit der sprichwörtlichen Büchse der Pandora, die in der Gestalt eines kleinen und kompakten Notebooks daherkommt und zur Steigerung des Spielspaßes serienmäßig ein integriertes Game-Pad beinhaltet, dürfte schnell wieder eine Stimmung wie in den Achtzigern und Neunzigern aufkommen. Und Dank der mehrfachen USB-Anschlüsse können auch schnell weitere Game-Pads für rasante Duelle zu zweit angeschlossen werden.