Kann man eine Spielekonsole selber machen?

Freitag, 19. Juli 2013

Die nächste Generation an Spielekonsolen steht vor der Tür und wartet nur auf die begierigen Spielerhände. Doch im Gegensatz zu den fest verbauten Konsolen von Sony und Microsoft, ist es auch möglich sich selber eine passende Spielekonsole fürs Wohnzimmer zu basteln. Die Vorteile liegen dabei vor allem in der guten Erweiterbarkeit der eigenen Spielekonsole, so dass man nicht auf die jeweils neueste Generation an Konsolen warten muss. Mit einem Materialeinsatz von knapp 400 Euro lässt sich so eine Spielekonsole ohne Probleme und ohne Programmierkenntnisse zusammenbasteln.

Die perfekte Konsole fürs Wohnzimmer

Wer auf die ganzen Kinekt- und Bewegungssteuerungen verzichten kann, und einfach nur eine Spielekonsole benötigt, um bequem mit dem Gamepad vom Sofa aus zu daddeln, wird sich mit der Selbstbau-Konsole äußerst wohl fühlen. Die Vorteile eines solchen Gerätes liegen dabei auf der Hand. Da eine solche Konsole eigentlich nur ein Mini-PC-System ist, kann dieses selbstverständlich jederzeit erweitert werden, was mit geringem finanziellen Einsatz die Leistungsfähigkeit der eigenen Konsole deutlich steigert. Für den Anfang genügt allerdings ein System, welches dank einer starken Kombi-CPU-GPU für die nötige Power für aktuelle Spiele sorgt. Beschränkt man sich dabei auf die Grafikleistungen einer normalen Konsole, ist der Einsatz einer Grafikkarte dabei nicht einmal notwendig.

Steam – die perfekte Plattform für die eigene Spielekonsole

Die beste Möglichkeit eine solche Konsole zu betreiben ist über die Spieleplattform Steam von Valve. Mit ihren mehr als 1600 Spielen im Angebot ist die Auswahl an Spielen reichhaltig und vielfältig genug, um alle Spielerwünsche abzudecken. Dank der „Big-Picture-Mode“ kann die Auswahl dieser Spiele sogar, wie bei einer Konsole üblich, mit dem Gamepad erfolgen. Ein entsprechend eingerichteter und konfigurierter Wohnzimmer-PC lässt sich also ohne viel Aufwand als eigene Spielekonsole nutzen.