Das Spiele-Abo von Electronic Arts

Dienstag, 19. August 2014

Electronic Arts, der weltgrößte Publisher und Entwickler von Computer- und Videospielen, kündigte pünktlich wenige Tage vor Beginn der gamescom-Spielemesse ein eigenes Spiele-Abonnement an. Der neue Dienst trägt den Namen „EA Access“, schlägt pro Monat mit 3,99 Euro oder einem Jahresabo mit 24,99 Euro zu Buche und ist fortan über den Online-Dienst „Xbox Live“ als auch bei Einzelhändlern wie „Gamestop“ oder dem Online-Versandhaus „Amazon“ erhältlich.

So können ab sofort Nutzer der Microsoft-Spielekonsole XBox One Spieletitel wie „Battlefield 4“, „FIFA 14“, „NFL 25“ und „Peegle 2“ spielen, sobald sie sich zwischen einem der beiden Abonnements entschieden und dieses abgeschlossen haben. Gleichzeitig haben Mitglieder von EA Access den Vorteil, dass sie neue XBox One-Titel fünf Tage vor der Veröffentlichung herunterladen und für eine begrenzte Zeit spielen dürfen. Neben den genannten Spielen sollen dem EA Access-Dienst in absehbarer Zeit weitere Videospiele hinzugefügt werden.

EA Access vorerst für die XBox One erhältlich

Der Abo-Dienst ist bisher lediglich für die Xbox One-Spielekonsole erhältlich, da sich Sony mit ihrer aktuellen Playstation 4-Spielekonsole auf keine Verhandlungen mit Electronic Arts einließ. Die genaue Ursache, weshalb sich Sony dagegen aussprach den EA Access-Dienst auch auf der Playstation 4 zuzulassen, ist unbekannt. Es ist jedoch naheliegend, dass Sony seinen eigenen und kürzlich veröffentlichten Abo-Dienst mit dem Namen „Playstation Plus“ auf ihrer Konsole vor ähnlichen Konzepten schützen möchte.

Größere Zielgruppe durch Smartphone-Spiele

Obwohl der Spiele-Markt im Bereich der Smartphones immer breiteren Zuwachs fände, verdränge er laut dem Electronic Arts-Manager Peter Moore nicht die Umsätze der herkömmlichen Konsolen. Die neue Konsolengeneration mit Microsofts Xbox One und Sonys Playstation 4 verbreite sich aufgrund der größeren Gamer-Zielgruppe, dessen Zuwachs mitunter den Smartphone-Spielen zu verdanken ist, viel schneller als die ehemaligen Spielekonsolen. „Dutzende oder sogar hunderte Millionen Menschen mehr sind jetzt Gamer.“, so Peter Moore.